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newsboXX 12/2018 - Investition in Innovation: darauf sollte man achten

Neue Ideen bringen uns voran und eröffnen Gründern und Investoren große Chancen. Gerade Hype-Themen wie „Elektromobilität“ sind hier attraktiv. Immer neue Innovationen in dem Bereich, wie die bahnbrechende Entwicklung einer neuen Spule vom Bremer Fraunhofer Institut (mehr dazu im Video), bestärken willige Investoren. Aber wer denkt, mit einem Investment allein ist es getan, der irrt. Diese fünf Fehler sollte man bei Investitionen in neue Ideen unbedingt vermeiden….

Sich blenden lassen

Ein revolutionäres Medikament, die Lösung gegen Hunger in Afrika oder Flugtaxis? Findige Geschäftemacher sind gut darin, Abzocke als Innovation zu verkaufen. Gerade Privatanleger bekommen nur sehr selten die Chance, Geld in das „nächste große Ding“ zu stecken. Ausnahme: Sie sind in einer Nische tätig, kennen sich aus und haben Beziehungen.

Kosten ignorieren

Neue Verfahren und Methoden klingen immer gut – wenn sie stark vereinfacht dargestellt und von einem Marketing-Experten „aufgehübscht“ wurden. Um ein Investment in Innovationen zu prüfen, kommen Anleger um Detailarbeit nicht herum. Die tatsächlichen Kosten entscheiden am Ende darüber, ob sich ein Produkt durchsetzt oder nicht. Eine gute Story alleine reicht nicht.

Geld geben, ohne Mitspracherecht

Wer geschäftlich etwas wagt, sollte mitreden dürfen und in die Prozesse rund um eine Innovation eingebunden werden. Gibt es dieses Mitspracherecht nicht, sollten Investoren hellhörig werden. Ein noch größerer Fehler ist es, sich einmischen zu dürfen, es aber nicht zu tun. Wer den stillen Mäzen spielt und den Mund nicht aufmacht,  läuft Gefahr,  große Chancen auszulassen.

Heimlichtuerei

Was ist eine gute Idee, wenn sie niemand kennt? Natürlich soll niemand mit Geschäftsideen hausieren gehen. Wer aber zu lange im stillen Kämmerlein vor sich hin werkelt, lässt große Chancen aus. Häufig hilft der Zufall einer guten Idee auf die Sprünge. Wer in Innovationen investiert, sollte auch bereit sein, darüber zu reden.

Stur sein

Klare Vorstellungen zu haben, ist eine gute Eigenschaft. Wer sich aber zu früh festlegt, was aus einer Geschäftsidee werden soll, verbaut sich oft Chancen. Wann die Zeit für den Exit gekommen ist, entscheidet zu einem großen Teil der Markt. Dieser gilt auch als Gradmesser für Innovationen: Schwinden Marktchancen, ist es vielleicht besser, eine ehemals gute Idee kritisch zu hinterfragen, zu verbessern oder aber gar zu verwerfen.

Mehr News und die Hintergründe zur neuen Entwicklung des Frauenhofer Instituts finden Sie im Video!



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