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Gut gemeint oder gut gemacht? Wie Spenden nachhaltig und effektiv werden...

Weihnachtzeit – Spendenzeit! Doch wer spendet wie bisher, macht vieles falsch: Wie man als Unternehmen nachhaltig spendet und welche Fehler man vermeiden sollte – wir verraten‘s im Video! Und wer Spenden noch effektiver machen will, sollte dringend online gehen – mit diesen Tipps von uns im Artikel…

Die Deutschen spielen in der Spenden Champions League. Wie der Deutsche Spendenrat meldet, haben Privatleute zwischen Januar und September 2018 rund 3,3 Milliarden Euro gegeben. Das ist das zweitbeste Ergebnis seit Beginn der Erhebung 2005. Auch die einzelnen Spendenbeträge klettern – von 32 auf 35 Euro. Folglich rechnet die Organisation auch für das Gesamtjahr mit einem guten Ergebnis: Deutlich über fünf Milliarden Euro soll das Spendenvolumen privater Verbraucher 2018 liegen. Auch Unternehmen geben fleißig. Wie die Studie „Corporate Citizenship Survey 2018“ von Stifterverband und Bertelsmann Stiftung zeigt, geben deutsche Unternehmen jährlich rund 9,5 Milliarden Euro. Hinzu kommen Sachspenden und Arbeitseinsätze für gemeinnützige Zwecke.

Aus Spendensammeln wird Fundraising

Gerade bei Unternehmen wuchs in den vergangenen Jahren das Bewusstsein, dass sich soziales Engagement langfristig auszahlt. Ein Viertel der im Rahmen der Studie befragten Unternehmen stellt regelmäßig Mitarbeiter für soziale Zwecke frei. Beispiele sind Erste Hilfe bei Hochwasser, der Aufbau von kommunalen Veranstaltungen oder die kostenlose Unterstützung eines IT-Projekts mit gemeinnützigem Zweck. Ein Drittel der Unternehmen leistet regelmäßig Sachspenden in Form von Lebensmitteln oder Möbeln.

Obwohl Spenden bei Unternehmen und Privatleuten noch immer hoch im Kurs steht, hat sich das Spendenverhalten über die Jahre geändert. Fachleute sehen einen Trend hin zur Unterstützung lokaler Projekte. Auch gibt es eine Tendenz, Spenden verschiedenen wohltätigen Zwecken zuzuführen. Plattformen wie GoFundMe oder Betterplace.org listen spannende Projekte auf, informieren über Hintergründe und machen das Geben zum Kinderspiel – die Spendenquittung gibt’s digital. Als Folge des vielfältigen Angebots spannender Projekte  und der einfachen Handhabung von Spenden-Portalen, verteilen sich Spendengelder über mehrere gemeinnützige Organisationen. Diese Konkurrenz führt auch dazu, dass sich das Sammeln von Spenden in den vergangenen Jahren professionalisiert hat: Erfahrene Fundraiser machen sich wie bei einer professionellen Marketing-Kampagne schon vorab Gedanken, welche Zielgruppe sie ansprechen wollen. Dabei spielen auch soziale Medien eine immer größere Rolle. Da inzwischen achtzig Prozent der Deutschen online sind – auch die spendenaffine Gruppe der Über-Siebzig-Jährigen, erfordert gemeinnützige Arbeit heute mehr als nur mit der Spendendose zu klimpern. Neben sinnvollen Projekten achten Spender auch vermehrt auf Transparenz. Gängige Spendenportale werben beispielsweise damit, dass für Spenden keine weiteren Gebühren anfallen. Welche Tools und Portale es dafür gibt, ist bei diesem Artikel als Überblick zusammen gefasst:
https://www.nachhaltigejobs.de/m/online-fundraising-tools-ideen/10581899

Shoppen und Gutes tun

Doch auch wer sein Engagement nicht über eine Vielzahl an Projekten verteilen will und die Organisation seiner Wahl bereits gefunden hat, kann online Gutes tun. Nicht nur in der Adventszeit. Beispielsweise mit Smile von Amazon. Online-Shopper können dort die gemeinnützige Organisation ihrer Wahl hinterlegen. Für jeden Einkauf bei Amazon fließt dann ein kleiner Betrag zu Gunsten dieses guten Zwecks. Mehrkosten entstehen auf diese Weise nicht und das Shoppen macht so gleich doppelt Spaß.

Noch keine Spenden-Strategie für Ihr Unternehmen erstellt? Dann haben wir für Sie ein paar Tipps in unserem Video…



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