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Inspired by E-Mobility: Zukunftstechnologie? Ein Forscher und seine Ideen!

Politiker sagen es, Hersteller behaupten es, sogar einige Umweltverbände sind überzeugt: Elektromobilität hat Zukunft! Doch an der „grünen Mobilität“ haben einige ihre Zweifel – zu viele Ungereimtheiten in der Technologie. Damit die Vision der elektrischen Mobilität doch wahr werden kann, braucht es Innovationen. Solche, an denen kluge Köpfe forschen - wie Prof. Matthias Busse, der uns seine Innovation im Video vorstellt. Welche revolutionären Ideen es sonst noch gibt, hat unsere cxx-Redaktion im Artikel für Sie zusammen gefasst...

Das Thema Elektromobilität ist schon lange ein Hype: Kaum eine andere Technologie wird die Welt in den kommenden Jahren so stark verändern, wie elektrische Antriebe – so die Erwartungen vieler. Wie die deutsche Außenhandelsorganisation Germany Trade & Invest herausgefunden hat, wird sich die Zahl der Elektrofahrzeuge zwischen Ende 2017 und 2024 versiebenfachen. Das würde rund 22,4 Millionen E-Autos bedeuten. Beim Fraunhofer Institut für Fertigungstechnik und Angewandte Materialforschung (IFAM) in Bremen arbeitet man daran, dass Elektroautos immer besser werden. „Neben der effizienten Speicherung von Energie kommt es bei der Elektromobilität unter anderem auch darauf an, die freiwerdende Energie so gut es geht zu nutzen“, erklärt Prof. Dr. Matthias Busse vom IFAM.

E-Auto und Verbrenner: Kostenparität bis 2025?

Sein Team arbeitet gerade an einem Verfahren, um Elektromotoren künftig noch effizienter zu machen. Erreicht werden soll dies, indem Spulen gegossen statt wie bisher gewickelt werden. „Dies sorgt dafür, dass der Motorraum effizienter genutzt werden kann. Hinzu kommen positive thermische Effekte“, erklärt Busse. Unter Umständen sei es sogar möglich, statt Kupferspulen auf Spulen aus Aluminium auszuweichen. Dies könne weitere Vorteile mit sich bringen und sogar für niedrigere Produktionskosten sorgen. Obwohl viele Verbraucher Elektroautos gegenüber aufgeschlossen sind, gilt der Preis noch immer als Hemmschuh für die aufstrebende Branche. Niedrigere Produktionskosten gepaart mit einer besseren Leistung  - davon versprechen sich die Forscher den Schlüssel zu mehr Kundenakzeptanz sein.

Es sind Innovationen wie die aus dem Bremer IFAM, die Experten von der mobilen Zukunft überzeugen. Die Analysten der US-Bank Morgan Stanley glauben beispielsweise, dass die Produktionskosten von Autos mit Elektromotoren um 2025 herum so gering sein werden, wie die von klassischen Verbrennungsmotoren.

Langfristig werden Innovationsführer profitieren

Damit das auch so kommt, werden Forscher, Industrie und Investoren in den kommenden sechs Jahren dafür die Weichen stellen müssen. Bereits Anfang 2018 steckten Autobauer weltweit knapp 90 Milliarden US-Dollar in die Zukunftstechnologie – Tendenz steigend. Dies brachte eine Umfrage der Nachrichtenagentur Reuters zu Tage. Auch Investorenlegenden wie Warren Buffet haben das Thema längst für sich entdeckt. Neben Unternehmen, die bereits heute Elektroautos verkaufen, werden langfristig vor allem Innovationsführer profitieren, welche die Effizienz von Akkus und Antrieben steigern und zugleich Kosten senken können.

Wie die Forscher des IFAM beides unter einen Hut bringen, erfahren Sie in unserem Video-Interview mit Prof. Dr. Matthias Busse vom Fraunhofer Institut für Fertigungstechnik und Angewandte Materialforschung  in Bremen.



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