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Discovered: Der Erfolgs-Trick von Investoren und Startups

Nachhaltige Investments sind bei Privatanlegern europaweit gefragt. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie von Allianz Global Investors (AGI). Doch Nachhaltigkeit betrifft mehr Bereiche und es geht dabei nicht immer nur um monetäre Vorteile, wie ein aktueller Artikel in der Zeit suggeriert. Wieso? Dazu Sven Ulbrich, CEO von CAPSENSIXX im Video. Wie diese Sichtweise zu einem echten Erfolgskurs verhilft hat unsere CXX-Redaktion für Sie zusammengefasst…

Wie halten es Privatanleger in Europa mit nachhaltiger Geldanlage? Dieser Frage wollte die Allianz Global Investors GmbH (AGI) nachgehen und hat ein Meinungsforschungsinstitut beauftragt, das 10.000 Anleger befragt hat. Die vordergründigen Ergebnisse: Dreiviertel der europäischen Anleger legen großen Wert auf nachhaltige Geldanlage. Nur jeder Fünfte hat das Thema aber mit seinem Finanzberater diskutiert. Was bedeutet das nun für die Branche? Das Interesse ist da, man muss nur das Gespräch suchen – und Produkte im Angebot haben, die auch kritischen Nachfragen Stand halten.

Junge Privatanleger wollen gern die Welt verbessern

Nachhaltigkeit ist vor allem Privatinvestoren im Süden Europas wichtig: Italien (84%), Spanien (82%) und Portugal (86%) liegen ganz weit vorne, wenn es um die Bedeutung von nachhaltigen Investments geht. Deutschland rangiert dagegen eher im europäischen Mittel – hier halten 73 Prozent der Befragten Nachhaltigkeit bei der Geldanlage für wichtig oder sehr wichtig.

Nun ist Nachhaltigkeit für viele Anleger ein abstrakter Begriff. Die Studie ging allerdings auch den unterschiedlichen Vorstellungen auf den Grund, die Privatanleger von nachhaltiger Geldanlage haben. Besonders markant beim Blick auf die Ergebnisse aus Deutschland: Ältere Umfrageteilnehmer möchten eher bestimmte Unternehmen oder Branchen ausschließen. Das heißt, dass sie nur in nachhaltige Unternehmen investieren möchten. Etwas anders die jungen Umfrageteilnehmer zwischen 18 und 29 Jahren: Hier herrscht das idealistische Bild vor, mit nachhaltigen Investments die Welt verbessern zu können. Interpretiert man die Ergebnisse europaweit, so verfolgen immerhin fünfzig Prozent der Befragten einen partizipatorischen Ansatz und wollen konkret etwas verändern. Neben dem auch europaweit vorhandenen Viertel der „Weltverbesserer“ möchten weitere fünfundzwanzig Prozent mit ihren Investments erreichen, dass sich die Unternehmen verändern und ihr Handeln nachhaltigen Kriterien anpassen.

Nachhaltigkeitskultur rechnet sich

Die Untersuchung zeigt, dass europäische Privatanleger sehr wohl klare Vorstellungen davon haben, wie sie ihr Geld nachhaltig anlegen möchten. Auch sind sie sich dessen bewusst, dass Investoren Einfluss ausüben können. Unternehmen tun gut daran, ihr Handeln nicht nur an abstrakten Nachhaltigkeitskriterien auszurichten, sondern eine Nachhaltigkeitskultur zu etablieren, die sich auf verschiedene Bereiche erstreckt. Schon heute sind viele Anleger sensibel genug zu spüren, ob es ein Unternehmen ernst meint oder nicht. Und nicht nur Investoren schauen bei Unternehmen genau hin. Wie Startups das Thema für sich nutzen und daraus eine umfassende Erfolgsstrategie bauen, erklärt uns CAPSENSIXX-CEO Sven Ulbrich im Video.

Anm. der Redaktion: Das Video bezieht sich auf den Artikel des Zeit Magazins



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